Kelvinkontakte

In der Messtechnik wird zur Messung kleinster Widerstände die Kelvin-Messmethode (auch Vierleitermessung) eingesetzt. Der Vorteil der Vierleitermessung liegt vor allem darin, dass der elektrische Widerstand der Leitungen und der Kontaktstellen das Messergebnis nicht beeinflusst. Entwickelt hat dieses Messverfahren der britische Physiker William Thomson, 1. Baron Kelvin, meist als Lord Kelvin bezeichnet. Weitere Informationen über diese schillernde Persönlichkeit finden Sie bei Wikipedia.

Für die Vierleitermessung werden - der Name verrät es - jeweils 2 Kontakte auf jeder Seite des Messaufbaus benötigt. In Abschnitt Kelvinkontakte zeigen wir, welche gefederten Lösungen zur Kelvinmessungen wir Ihnen anbieten können.

Zwei clevere Lösungen zur Kelvinkontaktierung bieten Ihnen die Kontaktserien BA10 und CA20. Als Biaxial- bzw. Koaxial-Konstruktion decken diese Serien einen großen Anwendungsbereich ab. Ein Highlight ist hier der BA10-Typ QNW-R. Mit seiner selbstzentrierenden V-Form können auch dünne Steckerbeinchen oder Streifenkontakte seitlich und frontal per Vierleitemessung kontaktiert werden.

Eine Besonderheit sind unsere kleinsten Kelvinkontakte. Sie bestehen zwar aus getrennten Kontaktstiften, sind aber so gebaut, dass jeweils ein Paar ein Pad oder eine Lotperle kontaktiert. Und das bis zu einem Rasterabstand von 0,4 mm! Die Finepitch-Kelvinkontakte finden Sie in unserem Finepitch-Bereich.

Serien Gesamtlänge
(mm)
Mindestraster
(mm)
Max. Federweg
(mm)
Nennstrom
(A)
BA10
Serie BA10
28,00 3,00 4,50 2,0
CA20
Serie CA20
35,00 2,80 2,00 | 4,50 3,0